dank


dank
Dank:
Das gemeingerm. Substantiv mhd., ahd. danc, got. Þagks, engl. thanks (Plural), schwed. tack ist eine Bildung zu dem unter denken behandelten Verb. Es bedeutete ursprünglich also »Denken, Gedenken« und bezeichnete dann das mit dem ‹Ge›denken verbundene Gefühl und die Äußerung dankbarer Gesinnung. – Abl.: dank (Präposition; erst im 19. Jh. entstanden aus der Wendung »Dank sei ‹ihm› ...«); danken (mhd. danken, ahd. danchōn, vgl. engl. to thank, schwed. tacka), dazu danke! (erst nhd. verkürzt aus »ich danke«), die Präfixbildungen bedanken und verdanken und schließlich abdanken (frühnhd. »jemandem abdanken« war »ihn mit Dank verabschieden«, was in schweiz. Abdankung »Leichenfeier« fortlebt; im 17. Jh. wurde »ein Amt abdanken« für »zurücktreten« gebraucht); dankbar (mhd. dancbæ̅re, ahd. dancbāri »Geneigtheit hervorbringend, angenehm«).

Das Herkunftswörterbuch . 2014.

Synonyme: